So phantastisch war die Phantastika 2017 wirklich


Es liegt ein wirklich phantastisches* Wochenende hinter mir und ich bin immer noch ganz begeistert.

Insgesamt habe ich etwa 12 Stunden auf der Phantastika verbracht – und habe immer noch das Gefühl eine ganze, ganze Menge verpasst zu haben.
Ganz ehrlich ? Wer sagt er konnte sich hier nur 1,2 Stunden beschäftigen, der hat eigentlich alles falsch gemacht !
Es gab definitiv für jeden etwas – egal ob jung oder alt, Cosplayer, Larper, Trekkie, Buchliebhaber, Whovian, …. Man musste nur auf die Programmübersicht sehen, die man direkt im Foyer bekam und konnte loslegen.
Und wenn man gar nicht so genau wusste was man tun wollte, dann ging man einfach durch das Congress Centrum und schaute sich um was die verschiedenen Händler dort zu bieten hatten.
Soll ich Euch was sagen ? Gerade letzteres ist bei mir viieeel zu kurz gekommen, weil ich nämlich gar nicht merkte wie die Zeit mit dem tollen Programm mir nur so weglief.

 

Nur bei der Doctor Who Ausstellung musste ich direkt halt machen, weil ich gar nicht anders konnte. 😉

 

Aus einem „Ach, was gibt es denn jetzt da ?!“ landete ich danach erst mal in einem Workshop von Robert Corvus zum Thema „Weltenschöpfer“. Zum Glück hatte ich vorher nicht richtig auf die Programmübersicht geguckt, denn sonst wäre ich vermutlich nicht in einen Workshop gegangen 😉 – und hätte dabei echt was verpasst ! Es war interessant, hat Spaß gemacht, man kam mit anderen Leuten ins Gespräch,…was will man mehr ?!

Und zum Abschluss gab es auch noch eine Teilnahmebescheinigung. 🙂

 

Weiter ging es zur Lesung von Markus Heitz und Kai Meyer.
Beide stellten ihre neuen Bücher vor, was sehr witzig wurde.

 

An diesem Tag hörte ich auch noch Lesungen von Wolfgang Hohlbein, Luci van Org und Tommy Krappweis – der eigentlich gar keine Lesung machte, sondern uns alle eine halbe Stunde lang köstlich mit dem was er erzählte amüsierte.
Es war auch jedesmal möglich Fragen zu stellen.

 

Einige der Autogrammstunden konnte ich natürlich auch nicht versäumen.
Kai Meyers „Die Spur der Bücher“ musste selbstverständlich signiert mit nach Hause.
Und wer kann sich schon ein Autogramm von Ian Beattie (bei dem ich mich immer noch ärgere nicht den Schauschwertkampf – Workshop gebucht zu haben) entgehen lassen ?! Oder aber auch von Wolfgang Hohlbein ?!

 

Und so war der Tag deutlich schneller rum als erwartet und leider musste ich erst mal wieder nach Hause. Beim nächsten mal werde ich aber zusehen dass ich auch noch die Gala zum Deutschen Phantastik Preis mitnehmen kann.

 

 

 

Sonntag ging es dann weiter mit meinem Phantastika Besuch.
Zu erst ging es zu einem kleinen „Kaffeeklatsch“ mit Robert Corvus und Kai Meyer.
Haha, nein natürlich war es kein wirklicher Kaffeeklatsch, aber unser Foto sieht so aus und ich finde es beschreibt auch die herrliche Atmosphäre die auf der Phantastika herrschte. Es war jedenfalls sehr lustig, und wenn mal jemand Lesezeichen braucht, dann seht zu das Ihr auf Robert Corvus trefft (sorry, kleiner Insider 😉 ). Aber passt auf, es könnte auch noch ein Buch mitgekauft werden. *lach*

 

Nach diesem netten Tagesbeginn ging es für mich in die Vorstellung von Mara und der Feuerbringer. Natürlich wurde der Film nicht nur „einfach so“ gezeigt, sondern Tommy Krappweis erzählte vorher und nachher etwas dazu und zeigte auch Videos die man sonst nicht zusehen bekommen hätte.
Ich kann Euch den Film (und die Bücher 😉 ) nur ans Herz legen. Es hat viel Spaß gemacht ihn zu sehen und „ganz nebenbei“ noch einiges zum Thema Mythologie zu lernen.

Den Rest des 2. Phantastika Tages verbrachte ich mit einer Lesung von Kai Meyer und da ich noch unbedingt ein Foto mit Ian Beattie und auch eins mit Tommy Krappweis haben wollte, auch noch mal im Raum mit den Autogrammstunden.

Leider war der Tag für mich dann auch schon wieder rum – dabei hätte es noch so viel anderes auf der Phantastika zu erleben gegeben. Aber man kann ja nicht an allen Orten gleichzeitig sein.
Wer andere Interessen hat, hätte sicherlich auch noch ganz andere Schwerpunkte als ich gesetzt. Genug zu tun gab es ja (Steampunk erleben, die Lichtschwertschule mitmachen, Vorträge zur Raumfahrt hören, Tardis basteln, Zauberstäbe basteln, Sternzeiten errechnen, noch ganz viele andere Lesungen, neue Bücher entdecken, Perry Rhodan, Klingonisch lernen, Kurzfilm drehen,….).

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das nächste Jahr und kann es fast gar nicht mehr abwarten. Und dieses mal plane ich meine Tage NOCH länger (wie auch immer *lach*) und genauer vor. Jawohl ! 😉

Solltet Ihr dieses Jahr die Phantastika nicht besucht haben, dann macht das auf jeden Fall 2018. Es lohnt sich sowas von !!!!

Veranstaltungen spannend und unterhaltsam.
Super-nettes Team.
Entspannte und nette Gaststars.
Einfach eine herzliche und nette Atmosphätre.

EINFACH PHANTASTIKA !

 

 

*Achtung, dieses Wort wird jetzt wohl noch deutlich öfters vorkommen, obwohl man ja immer lernt man soll nicht andauernd die gleichen Wörter beim schreiben benutzen

Jack Sparrow segelt wieder

Gestern war es endlich soweit : Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten.
Ich muss gestehen, dass ich zwar voller Vorfreude reinging, aber doch eher mit der bangen Annahme, dass ich nicht begeistert sein werde. Sind wir doch mal ehrlich : Welcher Film schafft es tatsächlich noch beim 4. Teil unterhaltsam zu sein und an die Qualität der ersten Teile anzuknüpfen ? Ausserdem machte mir die „neue“ Stimme von Captain Jack Sparrow echte Sorgen, denn gerade die „alte“ Stimme war, dachte ich bis dahin, auch viel der Charm von Jack.
Trotz all dem konnte ich es natürlich nicht sein lassen und mußte mir direkt am ersten Kinowochenende ein eigenes Bild machen (die Karten dafür besorgten wir auch schon fast eine Woche eher, denn es sollte voll werden – vermuteten wir zumindest und lagen damit dann auch gestern nicht wirklich verkehrt).
Was für mich auch noch störend dazu kam war 3D. Da der Film auch vorher im Kinoprogramm nur in 3D angeschlagen war, wussten wir auch nicht, dass es ihn auch in 2D gibt. Also landeten wir gestern in einer 3D – Vorstellung. Ich halte allerdings nicht wirklich viel von 3D und empfinde es mehr als Geschäftemacherei als was anderes….
Nunja, jedenfalls war es dann gestern endlich soweit und was soll ich sagen ?! Sofort zu Beginn fiel mir die „neue“ Stimme von Jack Sparrow schon gar nicht mehr auf ! Man hat sie inzwischen so oft vorher bereits in Trailern, etc. gesehen, dass man sie schon als „normal“ wahr nimmt. Und somit war auch kein Gefühl von „Das passt nicht“ vorhanden. Die Vorstellung vorher, dass man mit der „neuen“ Stimme nicht glücklich werden würde, war also völlig überzogen.
Der Film zog dann auch direkt so in den Bann, dass die Zeit schnell um ging und man sich nach etwa einer Stunde und 5 Minuten nur verwundert fragte warum das Kino nun eine 15 Minuten Pause macht. Meiner Meinung nach war diese völlig unnütz – zumal das neue Piratenabenteuer dieses mal gerade „nur“ 136 Minuten geht.

Doch um was geht es in dem neuen Teil der Piraten – Saga und was gibt es Neues ?
Orlando Bloom und Keira Knightley sind ja nun nicht mehr dabei. Und mal so ganz unter uns gesagt : Wen stört das schon, wenn es doch eigentlich schon immer um Jack ging ?!
Wer nun einen „Mann zum Gucken“ haben will und das früher in Orlando Bloom gefunden hat wird wohl mit Sam Claflin in der Rolle des Missionars glücklich werden.
Und die Männer, die Keira vermissen, werden sich sicherlich an Astrid Berges – Frisbey als Meerjungfrau erfreuen.
Wobei wir dann auch schon beim Thema wären, was es in diesem Teil den Mysteriöses gibt : Es gibt Meerjungfrauen (haltet Euch fest, die sind ganz schön bissig ! 😉 ) und es geht auf die Suche nach dem legendären Jungbrunnen.
Dazu gibt es Zombies, Blackbeard und natürlich nicht zu vergessen Penelope Cruz (bei der man genauer hinsehen sollte, denn man sieht doch das ein oder andere mal ihren 6 – Monats – Bauch den sie während der Dreharbeiten hatte), die „eine alte Bekannte“ von Captain Jack Sparrow ist und dabei mindestens genauso hinterlistig wie er sein kann.
Wieder dabei sind dafür aber auch alte Bekannte wie Captain Barbossa, Gibbs und „Jackys“ Vater, der natürlich wieder von keinem geringeren als Keith Richards gespielt wird.
Es gibt also mehr als genug zu sehen und zu erleben. Es wird definitiv nicht langweilig und man kann guten Gewissens sagen : Es darf weiter gehen !
Was sonst Serien schaffen und Kinofilme eher weniger ist hier gelungen : Man wird nicht müde auf neue Abenteuer mit Captain Jack Sparrow und seiner Crew und freut sich bereits jetzt auf den 5. Teil, der wohl definitiv kommen wird.

Und vergesst nicht beim Abspann sitzen zu bleiben ! Man wird, wie beim 3. Teil, dafür belohnt….